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Autor: Ludwig Ehrly
Artikel vom 22.01.2020

Die Beschlüsse der Verbandsversammlung am 8. Dezember 2020

Die Beschlüsse der Verbandsversammlung

Die Verbandsversammlung tagte am 08.12.2020 in der Eduard-Schläfer-Halle in Neckarhausen. Es wurde der Jahresabschluss 2019 mit Einnahmen und Ausgaben von 3,545 Mio. Euro und einer Bilanzsumme von 11,132 Mio. Euro verabschiedet.

Der Wirtschaftsplan 2021 mit einem Ausgabevolumen von 3,852 Mio. Euro und Investitionen in Höhe von 3,161 Mio. Euro wurde ebenfalls genehmigt. Von der Investitionssumme entfällt über die Hälfte auf den Neubau des Hebewerks I in Neckarhausen.

Zur Finanzierung von Investitionsvorhaben des Jahres 2020 stimmte die die Versammlung der Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 500.000 Euro zu.

Von großer Bedeutung für die Verbandskläranlage ist die Einhaltung der Schadstoffgrenzwerte beim Kläranlagenablauf. In Zusammenarbeit mit einem beratenden Ingenieurbüro wurde die Messtechnik optimiert. Dadurch und durch regelmäßige Supervision werden stabile Ablaufwerte erreicht.

Der Neubau des Hebewerks I in Neckarhausen wird im Frühjahr 2021 beginnen. Einschließlich des Probebetriebs und des anschließenden Rückbaus der bisherigen zwei Hebewerke in der Neckarstraße wird sich die Maßnahme bis 2023 erstrecken. Die Vergabe der Bauleistungen erfolgt noch im Dezember 2021. Die Verbandsversammlung beauftragte das Ingenieurbüro Afry Deutschland GmbH aus Mannheim mit der Bauoberleitung und Projektüberwachung.

Die mittelfristige Umsetzung eines neuen Schlammkonzepts für die Verbandskläranlage beginnt 2021 mit dem Um- bzw. Neubau des Schlamm-Vorlagebehälters, der für die Zufuhr des Schlamms zur Entwässerungs-Zentrifuge sorgt. Mittelfristig, bis 2025/2026, werden die anderen Komponenten umgesetzt, so etwa der Bau eines Silos zur Schlammlagerung, die Erneuerung der Zentrifugen und der Rechenanlage sowie im Zusammenhang damit auch der Elektro- und Steuerungstechnik.

Bei der Entsorgung des Klärschlamms geht der Verband ab 2022 einen gemeinsamen Weg mit dem Abwasserverband Bergstraße in Weinheim. Es wird eine deutliche Preissteigerung bei den Abfuhrkosten geben, da Vorgaben des Gesetzgebers beachtet werden müssen. Mittelfristig dürfen Klärschlämme ausschließlich Verbrennungsanlagen zugeführt werden, die eine Wiederaufbereitung des im Schlamm gebundenen Phosphors ermöglichen. Zudem war aus Gründen der Nachhaltigkeit gefordert, dass eine ortsnahe Entsorgung gewährleistet ist. Wegen der Kostenentwicklung wurde dieser Punkt in der Verbandsversammlung ausführlich diskutiert.

Nach 5 Jahren Amtszeit des Verbandsvorsitzenden war dieser neu zu wählen. Einstimmig wurde der seitherige Vorsitzende, Bürgermeister Simon Michler aus Edingen-Neckarhausen, für weitere fünf Jahre in dieses Amt gewählt.